June 5th, 2007 by Klaus Wiedemann
… hört sich schon mal besser an als “Aller Anfang ist schwer”.
Guy Kawasaki hat sich in seinem Manifest “The Art of Start” bei ChangeThis auf fünf relevante Aspekte beschränkt, wenn man ein Business starten will:
- Make Meaning: Was ist eigentlich meine innere Motivation, etwas zu beginnen?
- Make Mantra: Was ist mein Slogan? Kein langes Mission Statement, sondern etwas, was man sich merken kann. (Bei uns: Not For Slaves)
- Get Going: Wahrscheinlich der wichtigste Punkt überhaupt, den ich aus meiner Zeit im Venture Capital nur bestätigen kann. PowerPoint, Excel und Word (heute eher seltener: Papier) sind geduldig. Interessant wird es dann, wenn man die ersten Schritte Richtung Umsetzung unternimmt. Es macht einen enormen Unterschied, über eine Geschäftsidee zu sprechen, und noch fest angestellt zu sein, oder über eine Geschäftsidee zu sprechen, wenn man schon gekündigt hat, um diese umzusetzen. In etwa: auf dem Zehn-Meter-Brett vor und nach dem Absprung…
- Define a Business Model: Interessanterweise meint Guy Kawasaki, dass dieser Aspekt auch nach dem Loslegen kommen kann. Das sehe ich etwas anders: eine grobe Idee sollte man schon haben, um sicherzustellen, dass man von einem Zehn-Meter-Brett springen will, und nicht von der Eiger Nordwand.
- Weave a Mat (Milestones, Assumptions, Tasks): Was sind meine Annahmen, auf die ich aufbaue? Was muss ich bis wann errreichen? Was muß ich tun, um das zu erreichen? Im wesentlichen die Klassiker: Ziel-, Zeit- und Projektmanagement.
“Continuously track…assumptions, and when they prove false, react to them quickly.”
June 19th, 2007 at 8:06 pm
[...] sollte man so schnell wie möglich den Nachweis erbringen, dass die Idee funktioniert (siehe auch The Art of the Start) [...]