Getting Things Done…

June 8th, 2007 by Klaus Wiedemann

(GTD) von David Allen (Deutsch: “Wie ich die Dinge geregelt kriege“) heißt eines der sehr erfolgreichen Selbstmanagement-Ratgeber der letzten Jahre.

Johannes Kleske hat schon vor einiger Zeit in seinem Blog Tautoko eine gute Zusammenfassung der wesentlichen Prinzipien und Grundsätze veröffentlicht:

  1. Sammle alle Dinge, die erledigt werden müssen, in einem logischen und vertrauenswürdigen System, außerhalb deines Kopfes.
  2. Entscheide diszipliniert über jeglichen Input, den du in dein Leben lässt, damit du immer weißt, was der nächste Schritt ist.

Allerdings kam von ihm später auch der Artikel “Ich mache kein GTD (Update)” hinzu, in dem er über den eher gescheiterten Versuch berichtet, sich selbst anhand dieser Grundsätze zu organisieren.

Aus meiner Sicht liegt das Problem des GTD-Ansatzes darin, dass dort zuviel auf “alle Dinge, die erledigt werden müssen” eingegangen wird und zuwenig auf den wesentlichen Filter beim Thema Zeit- bzw. Selbstmanagment, nämlich auf die Fragen:

  • Na und?
  • Wen kümmert’s?
  • Warum ich?

oder, um es etwas formeller zu formulieren:

  • Was sind meine mittel- und langfristigen Ziele?
  • Bringen die Dinge, die erledigt werden müssen, mich diesen Zielen näher?
  • Wenn nein, müssen die Dinge a) überhaupt und b) von mir erledigt werden?

Erst wenn man diesen Filter vorgeschalten hat, macht es Sinn, sich über die Abarbeitung der zu erledigenden Dinge Gedanken zu machen.

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